Ist mein Drängen zur OP gut, ist es sinnvoll möglichst früh zu operieren? Dr. Slavkov hat gesagt, es gäbe keine Vorraussetzungen für die OP wie Gewicht oder Alter, schließlich kann man ja auch schon direkt nach der Geburt operieren. Emelie ist ja nun wirklich noch ein Fliegengewicht mit ihren 3700 Gramm. (Wobei sie die letzten 2 Wochen schon mehr zugenommen hat durch das Maltodextrin und das Öl. Gestern hat sie einen Rekord von 530 ml am Tag getrunken. *freu*)Hier in KL ist es für uns super praktisch, da wir um die Ecke zum Klinikum wohnen. Vom Organisatorischen her wäre das super. Ich weiß halt nicht, ob es nicht besser wäre das alles gleich in St. Augustin machen zu lassen. Ich weiß einfach über den Ablauf noch viel zu wenig, aber den Slavkov kann man sowas auch nicht fragen. Bleibt der Herzkatheder dann drin bis zur OP? Krieg ich dann rechtzeitig einen Termin in St. Augustin? Muss die OP einen Monat später sein? etc.
Warum kann mir das nicht passieren, ich würde die OP und die ganzen Untersuchen mit Freude über mich ergehen lassen, wenn nur Emelie das nicht ertragen müsste.
Gestern abend wurde sie selber um 23.00 Uhr nochmal wach und da hatte sie ein blutiges Nasenloch. Nun wissen wir nicht genau wann sie geblutet hat und warum. Bei Nasenbluten denke ich natürlich sofort an das Herz.
Fast hätte ich es vergessen, es gibt ja auch noch schönes zu berichten: am Montag hat Emelie mich das erste Mal als Reaktion angelacht. Der Papa war ganz neidisch. Ich weiß allerdings gar nicht mehr was ich ihr so erzählt habe. Und beim Turnen nachmittags war Emelie hellwach und hat 20 Minuten richtig super mitgemacht, bei den BOBATH-Übungen. Der stolze Papa war begeistert und hat fleißig gefilmt.




Hallo Sophia,
AntwortenLöschendas Bild ist ja supersüss, Emelie hat schon viel mehr Haare als mein Leonard und der ist mittlerweile schon 10 Monate alt. Ich drück die Daumen, dass es mit der Zunahme gut weiterläuft.
Ich kann Dich schon verstehen, dass Du verunsichert bist und ich würde auch an Deiner Stelle Fragen ohne Ende stellen, soviel Zeit müssen sich die Ärzte nehmen, soviel ich weiss ist ein Herzkatheter lediglich eine OP-vorbereitende Massnahme, d. h. der Katheter wird über eine Vene zum Herz geführt und dadurch das Herz von innen inspiziert, Kammern und Vorhöfe, Vitium ausgemessen und der Katheter bleibt auch nicht drin.
Meine Tochter war auch schon ganz oft stationär in der Kinderklinik Kaiserslautern und wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht, ich halte auch ganz grosse Stücke auf Prof. Dr. Rupprath, Dr. Slavko kenne ich nicht, allerdings kann ich bei der kardialen Problematik nicht mitreden, da meine Tochter wegen neuropädiatischen Diagnosen behandelt wurde. Ich muss jedoch sagen, als es vor 2 Jahren zu kompliziert wurde und sie damals einen Lymphom am Hals entfernt bekommen musste, waren wir in Homburg Uniklinik und dort auch sehr zufrieden.
Scheu Dich nicht, den Ärzten gegenüber eventuelle Bedenken zu äussern, denn schliesslich musst Du ihnen absolut vertrauen, wenn Du Deine Maus in deren Hände gibst für die Untersuchung bzw. OP. Ich bin davon fest überzeugt, dass die Intuition einer Mutter immer das richtige signalisiert!
Ich finde übrigens toll, wie Du Deine Mutter-Rolle meisterst und denke oft an Euch, manchmal auch mit schlechtem Gewissen (z. B. wenn ich viel zu beschäftig mit meinen "Gewichtsproblemen" bin).
Haltet Euch munter,
GLG, Andrea