Auf das Jahr genau lebt meine Mutter nun schon 10 Jahre in Gran Canaria.Jetzt möchte sie zurückkommen, wegen Emelie.
Sie will es nicht verpassen ihre Enkelkinder aufwachsen zu sehen, wohlbemerkt habe ich schon 2 Neffen die um die 4 Jahre alt sind.
Unsere kleine Emelie hat da was ins Rollen gebracht. Wieviele Dinge wird sie, mit ihrem einen Chromosom mehr, wohl noch anstoßen. Ich weiß, dass wir viel von ihr lernen werden und das es eine Herausforderung ist. Gestern (inzwischen schon vorgestern), durch die Email meiner Mutter in der sie erzählt was sie schon alles für ihren Umzug in die Wege geleitet hat, habe ich den Gedanken "Herausforderung" weitergesponnen. Für Emelie bedeutet alles eine Herausforderung, sich bewegen lernen, also aufsetzen, krabbeln, gehen und noch viele kleine Zwischenschritte. Vom Sprechen fange ich erst gar nicht an. Einfach alles muss hart erarbeitet werden.
Bei mir selbst lief eigentlich immer alles ganz locker. Ich war ein "Hausaufgabenvergesser", ich hatte nachmittags einfach keine Lust mehr mich noch mit Schulkram zu beschäftigen. Trotz allem hab ich mein Abitur in Italien gemacht. Ich arbeite gerne und konzentriert, brauche aber meist einen Tritt in den Hintern. Hobbys hab ich keine, sind mir zu anstrengend. :) Lesen ist ja eigentlich kein Hobby, zumindest nicht bei den Sachen die ich so lese. Ich hab viele Dinge versucht, aber aufgehört wenn es zu kompliziert wurde.
So funktioniert das aber mit Emelie nicht, denn wenn es anstrengend wird, muss ich umso härter weiter machen (ohne die Maus zu quälen natürlich).
Ich stelle mich der Herausforderung! Ich wandle mich zur Kämpfernatur! Integration ist in Deutschland schließlich noch nicht alltäglich. Zum Glück wachse ich da langsam rein.
Und alles (was Therapie angeht) kann keiner, das ist ein Gedanke der mich beruhigt.
Gestern beim "Tauziehen" mit Papa

Waldspaziergang


Heute morgen beim "Training" auf dem Wickeltisch erwischt. Langsam kommen die Beine mit ins Spiel. Bisher hat sie sie noch nicht von selbst angefasst.
Außerdem wurde ich mal wieder beim Schlafen erwischt/beobachtet. Emelie wurde von ihrem Papa neben mich gelegt, auf den Rücken. Sie hat sich mal auf die Seite gedreht und ist so liegen geblieben. Wenn ich das von ihr will, muss ich sie immer ganz doll animieren. Ich bin so stolz auf meine Maus.


Oh, und sie darf hier ohne Windel neben mir liegen, weil sie schon Pipi und Kacka in die Schüssel gemacht hat. Mein Mann ist da viel mehr hinterher als ich. *schäm* Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass die Käckerchen praktisch immer in die Schüssel gehen und das Pipimachen sich leider mit dem Abpumpen nicht so gut verträgt. Außerdem kann ich die Signale zwischen ihrem Dauergebrabbel nicht mehr ausmachen. Emelie "quatscht" manchmal den ganzen Tag.








































