Heute hat unsere "Selbsthilfegruppe" sich mal wieder getroffen. Wir bevorzugen allerdings das ganze "Familienstammtisch" zu nennen. Wir waren wieder jede Menge Leute und ganz viele Kinder. Es war aufschlussreich und interessant. Die Kinder sind gewöhnungsbedürftig - das kenne ich von meinem Neffen ganz anders, aber sie sind eben was Besonderes. Da fällt mir Claudias Post ein, den sie zu einem Kommentar geschrieben hat. Im Grunde genommen stimme ich dem Kommentator zu, warum die DS-Kinder als etwas Besonderes zu bezeichnen. Ich habe bei mancheiner Familie schon den Eindruck, dass die "anderen" Kinder zu kurz kommen. Aber ist es nicht generell so, dass ein Zweitgeborenes oder auch 3. Geschwisterkind immer weniger Aufmerksamkeit bekommt als das Erstgeborene. Es fügt sich auch schon viel besser in die gegebenen Verhältnisse mit ein, da es anders einfach nicht funktioniert. Ok, ich hab jetzt persönlich noch nicht die Erfahrung diesbezüglich gemacht, es wird mir aber immer so berichtet wenn ich danach frage. Und ich muss sagen, dass ich jedes Paar gefragt habe die mehr als ein Kind haben, da wir ja auch noch Geschwister für Emelie planen.
Ich habe als Kind immer beigebracht bekommen, dass jeder etwas Besonderes ist - einen Knacks hab ich trotzdem... aus anderen Gründen :)
Ich muss gestehen, dass ich heute öfter mal Probleme hatte ein Wort zu finden, dass unsere Kinder charakterisiert und "besondere Kinder" schien mir falsch, vor allem da ich gerade eine Schaukel anschubste auf der eine jüngere "normale" Schwester saß... Wie kann man sie denn bezeichnen unsere Kinder? Down-Kind find ich bequem aber abscheulich, Kinder mit DS/Down Syndrom klingt geschwollen, und wenn man ein Gespräch führt indem das häufiger vorkommt... schrecklich. Und Behindert geht irgendwie gar nicht, es ist zu hart, zu definitiv. Ich bin einfach noch nicht an dem Punkt angelangt dieses Wort unbefangen benutzen zu können wenn es um meine Tochter geht. So stehe ich vor einem Dilemma. Meine vorläufige Lösung war: Kinder wie Hannah :)
So, eigentlich wollte ich ja noch Bilder von heute hochladen, irgendetwas klappt da aber leider nicht. Ich werd die nachliefern. Hier aber mal ein paar die ich noch vom Mai gefunden habe, die waren auf dem PC meines Mannes verschollen.
Mein kleiner Betthüpfer, Emelie liebt es wenn sie auf dem Bett dopsen darf.




Emelies kleine Freundin, sie kann sich schon alleine aufsetzen. Und sich auf den Bauch drehen natürlich auch schon.
Emelie trinkt müde ihr letztes Fläschchen, bei dem Bild gefällt mir die Perspektive. Außerdem kann man meinen Urwald sehen :) Da sieht man so schön warum ich keine Pflanzen mehr anschaffen darf.
Aufgehängt! Sie kommt aber selbst auch wieder raus... nach viel Geschimpfe.
Ist sie nicht zum knutschen?



