Hui, endlich kann ich mich mal hinsetzen und einfach nur entspannen.
Das Wochenende war ganz schön aufregend, vor allem für Emelie. Viele neue Leute hat sie gesehen und andere Häuser. Trotz allem hat sie sehr gut getrunken für ihre Verhältnisse. Allerdings war sie immer etwas leidlich wenn es ums Schlafen ging. Sie hat immer vor sich hin gejammert mal leise, mal lauter bis sie eingeschlafen war - vorzugsweise auf meinem Arm. Ist ja verständlich, schließlich sind Besuche bei Freunden/Fremden für so ein kleines Wesen nicht so einfach wegzustecken. Dafür durfte sie heute schlafen den ganzen Tag. Oh stimmt gar nicht, wir waren mit der Fipsy im Wald und sind danach noch bei einer Freundin vorbeigefahren wo sie auch noch nie gewesen ist. Allerdings ist die Freundin der Babysitter, also kannte sie zumindest die Person wenn auch nicht die Umgebung. Dort hat sie auch wieder angefangen mit Weinen und hat erst an meine Brust gekuschelt wieder Ruhe gegeben.
Am Sonntag waren wir bei einer Familie die auch ein Mädchen mit DS haben, die ist allerdings schon 5 Jahre alt. Sie hat auch eine kleine Schwester von 20 Monaten die total hippelig ist. Da kommt das Mädchen mit DS fast zu kurz, wenn dann auch noch Besuch da ist. Tom war wohl doch etwas geschockt, wie eingeschränkt die Kleine in ihrer Fitness war. Sie war aber länger krank gewesen und nur noch ein Strich in der Landschaft, deshalb wurde sie bei unserem Spaziergang die meiste Zeit von ihrem Papa getragen.
Ich war etwas nachlässig mit dem Milch abpumpen und komme jetzt gerade so auf die von Emelie getrunkene Menge. Wenn sie nur direkt von der Brust trinken könnte. Sie kann das auch manchmal, meist hat sie nicht die Geduld oder sie schläft ein. Und mit den Medikamenten wüsst ich auch nicht wie ich das machen soll, wenn ich sie nicht in die Flasche mischen kann.
Ich werd am Mittwoch mal die Hebamme fragen was ich da machen kann, wie ich Emelie das Brust trinken beibringen kann. Allerdings sitzt mir die Angst im Nacken, dass Emelie wieder Gewicht verliert wenn ich das ausprobiere. Es wäre aber unheimlich praktisch wenn es klappen würde. Dann könnte ich aber auch die Zusätze nicht mehr unter die Milch mischen. Dann kommt dann wieder der Druck der zu trinkenden Menge. Problemchen über Problemchen - immer dieses Essproblem.
Ich habe ja noch die Hoffnung, dass es nach der Herz-OP dann super klappt und Emelie nur noch von der Brust trinkt und den ganzen anderen Kram gar nicht mehr braucht. Aber kann sie das dann noch lernen und hab ich bis dahin noch Milch? Ich zwinge mich jetzt immer dazu alle 3 Stunden abzupumpen. Da ist es heute sogar passiert, dass ich einen Teil abgempumpt habe und direkt mit den Zusätzen gleich verfüttert habe, natürlich hab ich in der Zeit auch noch weiter gepumpt :) Muss ein witziges Bild abgegeben haben. Fotos gibt es keine, da ich keine Hand mehr frei hatte.
Das Wochenende war ganz schön aufregend, vor allem für Emelie. Viele neue Leute hat sie gesehen und andere Häuser. Trotz allem hat sie sehr gut getrunken für ihre Verhältnisse. Allerdings war sie immer etwas leidlich wenn es ums Schlafen ging. Sie hat immer vor sich hin gejammert mal leise, mal lauter bis sie eingeschlafen war - vorzugsweise auf meinem Arm. Ist ja verständlich, schließlich sind Besuche bei Freunden/Fremden für so ein kleines Wesen nicht so einfach wegzustecken. Dafür durfte sie heute schlafen den ganzen Tag. Oh stimmt gar nicht, wir waren mit der Fipsy im Wald und sind danach noch bei einer Freundin vorbeigefahren wo sie auch noch nie gewesen ist. Allerdings ist die Freundin der Babysitter, also kannte sie zumindest die Person wenn auch nicht die Umgebung. Dort hat sie auch wieder angefangen mit Weinen und hat erst an meine Brust gekuschelt wieder Ruhe gegeben.
Am Sonntag waren wir bei einer Familie die auch ein Mädchen mit DS haben, die ist allerdings schon 5 Jahre alt. Sie hat auch eine kleine Schwester von 20 Monaten die total hippelig ist. Da kommt das Mädchen mit DS fast zu kurz, wenn dann auch noch Besuch da ist. Tom war wohl doch etwas geschockt, wie eingeschränkt die Kleine in ihrer Fitness war. Sie war aber länger krank gewesen und nur noch ein Strich in der Landschaft, deshalb wurde sie bei unserem Spaziergang die meiste Zeit von ihrem Papa getragen.
Ich war etwas nachlässig mit dem Milch abpumpen und komme jetzt gerade so auf die von Emelie getrunkene Menge. Wenn sie nur direkt von der Brust trinken könnte. Sie kann das auch manchmal, meist hat sie nicht die Geduld oder sie schläft ein. Und mit den Medikamenten wüsst ich auch nicht wie ich das machen soll, wenn ich sie nicht in die Flasche mischen kann.
Ich werd am Mittwoch mal die Hebamme fragen was ich da machen kann, wie ich Emelie das Brust trinken beibringen kann. Allerdings sitzt mir die Angst im Nacken, dass Emelie wieder Gewicht verliert wenn ich das ausprobiere. Es wäre aber unheimlich praktisch wenn es klappen würde. Dann könnte ich aber auch die Zusätze nicht mehr unter die Milch mischen. Dann kommt dann wieder der Druck der zu trinkenden Menge. Problemchen über Problemchen - immer dieses Essproblem.
Ich habe ja noch die Hoffnung, dass es nach der Herz-OP dann super klappt und Emelie nur noch von der Brust trinkt und den ganzen anderen Kram gar nicht mehr braucht. Aber kann sie das dann noch lernen und hab ich bis dahin noch Milch? Ich zwinge mich jetzt immer dazu alle 3 Stunden abzupumpen. Da ist es heute sogar passiert, dass ich einen Teil abgempumpt habe und direkt mit den Zusätzen gleich verfüttert habe, natürlich hab ich in der Zeit auch noch weiter gepumpt :) Muss ein witziges Bild abgegeben haben. Fotos gibt es keine, da ich keine Hand mehr frei hatte.




Liebe Sophia,
AntwortenLöschendamit Du durchhalten kannst nenn ich Dir mal die positiven Seiten des abbpumpens aus meiner Sicht:
1. Dass Du abpumpen kannst, wird Dir in der OP-Zeit helfen. Viele stillende Frauen können nicht pumpen und Du kannst das bereits. Emelie wird ja in der Zeit rund um die OP eh nicht von der Brust trinken können und so bekommt sie trotzdem Muttermilch, ob Anfangs über die Sonde oder dann mit dem Fläschchen. Stillen probieren kannst Du danach immer noch, wenn Ihr Herz gesund ist und es nicht mehr so anstrengend für sie ist.
2. Du weißt, wie Du selbst schon festgestellt hast, immer wieviel sie trinkt. Das ist bei einem geschwächten Kind, das wenig trinkt, eine Beruhigung. Du nimmst Emelie damit auch einen Teil Ihrer "Last" ab, indem Du es Ihr leichter machst, das ist doch sicher ein gutes Gefühl, oder?
3. Wenn Du "fleissig" bist, kannst Du Dir einen ordentlichen Vorrat "anpumpen" und einfrieren, dann hast Du immer genug, selbst wenn Du streßbedingt vieleicht mal weniger Milch in der Brust hast.
Ich weiß wirklich aus eigener Erfahrung, wie viel Zeit das Pumpen, füttern, abwaschen und alles was damit zu hat, kostet. Aber es zahlt sich aus!
Und: ich habe so ein Foto, bei dem ich pumpe und gleichzeitig Felix auch noch das Fläschchen gebe - wenn Du willst, schick ich es Dir per mail ;-) Als es gemacht wurde, war ich weniger begeistert, jetzt kann ich schon darüber lachen (das tun übrigens auch alle, die es gesehen haben):-))
Halt durch und freu Dich, dass Du das so toll schaffst, Du kannst stolz auf Dich sein und Emelie ist Dir dankbar dafür!
Liebe Grüße
Maria
Hallo Sophia,
AntwortenLöschenbei mir hat es ca. 3-4 Wochen gedauert bis Benjamin von der Brust getrunken hat. Davor habe ich auch immer abgepumpt, was mich ganz schön gestresst hat. Ich wollte aber unbedingt, dass er gestillt wird. Wie das geklappt hat? Mit viel Geduld und Nachdruck. Ich hatte das Gefühl, dass er nach unzähligen Stillversuchen vor dem Fläschchen "kapiert" hat, was er an der Brust machen muss. Das Stillen klappte dann richtig super.
In deiner Situation mit der Herz-OP mag das etwas anderes sein. Ich würde das Stillen, wenn du es willst, immer wieder probieren und danach füttern. Dein Milchfluss wird durch das bereits durchgeführte Abpumpen weiter funktionieren.
Also wenn du Stillen willst, dann versuch es immer wieder. Ich muss dazu sagen, dass ich mir irgendwann einen Stichtag gesetzt habe, bis wann das Stillen funktionieren sollte, danach hätte ich wahrscheinlich die Nerven nicht mehr gehabt :-)-
Liebe Grüße
Bettina
Hallo ihr Beiden,
AntwortenLöschenIch will auf jeden Fall nach der OP das Stillen wieder probieren. Die Idee mit dem Stichtag find ich super und werd sie wohl übernehmen. Solange ich stille kann ich ja auch noch eine Stillberaterin in Anspruch nehmen, auf Kosten der Krankenkasse. Und Abpumpen heißt voll stillen.
Die letzten Tage dachte ich wirklich die Milch reicht nicht mehr. Seit gestern pumpe ich regelmäßig alle 3 Stunden und es kommt zwar nicht soviel, aber es reicht - ich musste noch nicht an die Tiefgekühlten Vorräte :)
Ich will Emelie solange wie möglich den Schutz der Muttermilch geben, gerade in der OP Zeit kann sie das brauchen. Also wird weiter fleißig gepumpt. A propos, es sind schon wieder 3 Stunden um.
Ich danke euch, dass ihr mich bestärkt! Und jetzt mache ich mich wieder an die "Arbeit".
Ganz liebe Grüße aus Kaiserlautern